HIldegard von Bingen

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HILDEGARD VON BINGEN

Kunst christlichen Lebens mit Hildegard von Bingen

Exerzitien

Vorträge Zeit der Einkehr und Stille

 

Besinnungstage

 

Menschen sehnen sich nach Sinn in ihrem Leben. Viele spüren eine tiefe Sehnsucht nach mehr, als es der Alltag mit seinen vielfältigen Herausforderungen bieten kann. Die täglichen Verpflichtungen können diese Sehnsucht nur zeitweise zudecken. In Zeiten der Ruhe können wir spüren, dass Lebenssinn sich bei Weitem nicht in materiellen Gütern findet. Es braucht im Leben Zeiten der Unterbrechung und des Innehaltens, Zeiten der Neuorientierung und des Kraft Schöpfens.

Hildegard von Bingen, die große Prophetin, Theologin und geistliche Führerin aus dem 12. Jahrhundert kann hierbei eine Helferin sein. Ihre Botschaft ist besonders für den Menschen heute wieder aktuell.

Die folgenden Angebote wollen eine Anregung sein mit der heiligen Hildegard und ihrem tiefen Wissen um Gottes Schöpfung und den Menschen, das das "lebendige Licht" ihr offenbart hat, den Weg der christlichen Lebenskunst neu zu entdecken und zu erlernen.

 
Vorträge zu Hildegard von Bingen:
 
  • Leben und Werk der heiligen Hildegard von Bingen

Der Vortrag bietet eine umfassende Einführung in Leben und Werk der heiligen Hildegard von Bingen.

Hildegard - Visionärin, Mystikerin und Prophetin, Benediktinerin, Theologin und  Lehrerin in der Kirche, Heilkundige, Ratgeberin und Komponistin, Klostergründerin, mutige Predigerin und Heilige der Kirche - gibt dem Menschen auf sehr unterschiedliche Weise in der Vielschichtigkeit Ihrer Person Anregung, über sein Leben nachzudenken. Der Vortrag lädt ein, sich weiter und tiefer mit Hildegard von Bingen zu beschäftigen und für den eigenen spirituellen Weg in der Kunst christlichen Lebens zu entdecken.

 
  • Hildegard von Bingen - Frau in der Kirche

Nicht nur als Frau des Mittelalters hat Hildegard von Bingen eine außergewöhnliche Stellung innerhalb der Kirche. Das "Lebendige Licht" selbst gibt ihr den Auftrag aufzuschreiben und zu verkünden, was ihr in der Vision gesagt worden ist. Als gottbewusste Frau wendet sie sich als Mahnerin an die Großen ihrer Zeit. Sie hat den Mut, Papst, Kaiser, Bischöfen und dem Klerus ins Gewissen zu reden. Sie findet deutliche Worte über die Missstände in ihrer Zeit in ihren Briefen und Predigten. Sie ist eine kluge, ermahnende und aufbauende Seelsorgerin für Menschen, die sich in ihren Nöten und Fragen an sie wenden. Ungewöhnlich und außerordentlich für eine Frau des 12. Jahrhunderts ist ihr visionäres theologisches Werk. Der Papst selbst hat sie 1147 auf der Synode von Trier ermuntert, ihre Visionen aufzuschreiben und öffentlich zu machen.

 
  • Die Briefe im Werk der hl. Hildegard von Bingen

– Hilfe und Werkzeuge auf dem Weg der Kunst christlichen Lebens.

In keinem anderen Werk kommt Hildegard dem Leser so greifbar nahe wie in der Sammlung ihrer Briefe. Hildegard wendet sich in vielfältiger Weise an die großen ihrer Zeit. Sie korrespondiert mit Päpsten, Kaiser und Königen. Sie wendet sich an Bischöfe, Mönche und Nonnen. Aber auch "einfachen" Menschen schreibt sie. Dabei sieht sie immer die einzelne Person mit Ihren Nöten und Anliegen. Sie geht ganz und gar auf die persönliche Situation ein und ist so eine kluge Mahnerin, Ratgeberin und Seelsorgerin. Hildegard ist aber auch Kämpferin und hält mit ihren Überzeugungen nicht zurück.

Dieser Vortrag gibt eine interessante und kurzweilige Einführung in das Werk der Briefe. Die Briefe Hildegards schenken auch dem Leser und der Leserin heute zahlreiche Anregungen zum Nachdenken über das eigene Leben auf dem Weg der Kunst christlichen Lebens.

 
  • Die Briefe der heiligen Hildegard von Bingen

    Hildegard von Bingen und Richardis von Stade –  vollkommene Liebe und geistliche Freundschaft und die Erfahrung von Enttäuschung, von Schmerz und einem tragischen Ende.

Im Erstlingswerk Scivias schreibt Hildegard von Bingen über Richardis von Stade: „Denn als ich das Buch Scivias schrieb, hegte ich eine vollkommene Liebe zu einer adeligen Nonne…. die sich mir während all dieser Ereignisse in Liebe und Freundschaft verbunden hatte und in meinem Leiden mit mir litt, bis ich dieses Buch vollendet hatte.“

Als Richardis darum bittet, das Kloster auf dem Rupertsberg verlassen zu dürfen, um selbst das Amt einer Äbtissin anzunehmen, versucht Hildegard dies mit Macht zu verhindern. Richardis wird Äbtissin im Kloster Bassum. Wenig später stirbt sie.

Der Vortrag beschäftigt sich am tragischen Beispiel der (geistlichen) Freundschaft zwischen Hildegard von Bingen und Richardis von Stade mit der Frage von Liebe und Freundschaft, Bindung und Freiheit, Distanz und Nähe.

 
  • Heilung und Heil bei Hildegard von Bingen

Der Vortrag stellt vor, dass das Thema Heilung bei Hildegard ein ganzheitliches und geistliches Geschehen meint und sich nicht auf die medizinische Kunst beschränken lässt.

 
  • Dem Leben Ziel und Richtung geben - Christliche Lebenskunst mit und nach Hildegard von Bingen

 „O Mensch, warum schläfst du noch in deinem Innern? Steh auf!“ ruft Hildegard in ihren Briefen einem Adressaten zu. Der Mensch soll sich seiner vergewissern. Der Mensch soll aufwachen und genau hinsehen, wer und was er wirklich ist. Der Mensch steht in der Mitte der Schöpfung. "Gottbewußt" und nicht "Gottvergessen" soll er sein Leben Gestalten. Er ist mit allem verbunden und zur Verantwortung gerufen.  Hildegard sucht eine "regula vitae" im "ordo vitalis", eine Lebensregel zur (gesunden) Lebensführung und gibt sie in ihren Werken weiter. Der Vortrag gibt Anregungen für den Weg der christlichen Lebenskunst mit und nach Hildegard von Bingen.

 
  • Hildegard - Äbtissin vom Rupertsberg

Der Rupertsberg ist der Wirkungsort der heiligen Hildegard. Vom Disibodenberg kommend gründete sie hier ihr erstes Kloster über dem Grab des heiligen Rupertus. Auf dem Rupertsberg schrieb sie ihre großen Werke und korrespondierte sie mit den großen der Welt. Die "Posaune Gottes" ist untrennbar mit dem Rupertsberg verbunden, der ihr als Ort in einer Vision von Gott selbst gezeigt wurde. Es ist der Ort, an dem Hildegard bis zu ihrem Tod lebte, zu Gott betete und die Menschen immer wieder neu mit prophetischen Worten auf das lebendige Licht und seine Liebe zum Menschen und zur ganzen Schöpfung aufmerksam machte.

 
  • Hildegard von Bingen - Begegnungen

Hildegard, die Prophetin der Deutschen, hat nicht nur durch ihre Einzigartigen Schriften gewirkt. Im direkten Kontakt und Gespräch, in ihren Briefen, mit ihren Predigten ist sie Men­schen begegnet und hat sie geprägt. Für viele Menschen war sie eine wichtige Ratgeberin und Wegbegleiterin. Auch heute begegnen überall auf der Welt Menschen auf vielfältige Weise der großen Frau und Heiligen des Mittelal­ters. Oft gestaltet sich für Menschen diese Begegnung als eine sehr persönliche und geistlich intensive Erfahrung, die den weiteren Lebensweg sehr entscheidend prägt. Im 12. Jahrhundert wie auch heute trifft die Botschaft Hildegards Menschen in die Mitte von Herz und Seele und lässt sie nicht mehr los.

Der Vortrag „Hildegard von Bingen - Begegnungen“  lädt dazu ein, sich ganz persönlich von dieser großen Heiligen und vom Leuchten des lebendigen Lichtes, das sie weiter gegeben hat, an­sprechen zu lassen. Am Beispiel von sehr unterschiedlichen Arten der Begegnung von Menschen im 12. Jahrhundert mit Hildegard, werden Möglichkeiten eines eigenen Zugangs zu ihrer tiefen Spiritualität eröffnet. Der Vortrag will dazu anre­gen, sich von Hildegard auf den Weg einer einzigartigen spirituellen Reise mitnehmen zu lassen. Er lädt dazu ein, mit Hildegard von Bingen den eigenen Weg der persönlichen Kunst des christlichen Lebens zu suchen, zu finden und gehen zu lernen.

 

 

Besinnungstage und Zeiten der Stille mit Hildegard von Bingen

 

Die Themen können auf die jeweilige Gruppe abgestimmt werden.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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