Hier finden sie Antworten von
Arbeitsgruppen zu den Fragen:
1.
Was heißt nun „die Menschenwürde wahren“
Hier Ergebnisse von Arbeitsgruppen:
-
a) in Fällen irreversibler tödlicher Erkrankungen und im Sterbeprozess?
Den Patienten:
- ernst nehmen, berühren, mit ihm sprechen, sich für ihn Zeit nehmen
- Begleitung – Bezugspflege
- aus der Sicht den Pflegenden: Prioritäten setzen bei pflegerischen Tätigkeiten
- Empathie
- ehrlicher Umgang mit dem Patienten
- gute Aufklärung (geeigneter Rahmen
- weitere Begleitung (multiprofessionell)
- Intimsphäre wahren, Raum geben
- Bedürfnisse beachten.
- Das Sterben und Leiden begleiten, mit dem Ziel, dass der Wunsch nicht mehr leben zu wollen aufgelöst wird.
b)
Das Leiden durch Euthanasie abkürzen?
- aktive Sterbehilfe ist aus christlich-ethischer Sicht abzulehnen!
Hier wurden weitere Fragen gestellt:
- Weshalb ist der Wunsch nach aktiver Sterbehilfe vorhanden?
o Liegt es an fehlender Begleitung?
o Empfindet sich der Betroffene als nicht mehr Lebenswert?
o Dem Begleiter sind hier Grenzen gesetzt; (bei Selbsttötung kann er die Tat (oft/überhaupt) nicht abwenden.
c)
Auf Eingriffe verzichten?
- Ja, (operativ) aber nur, wenn sie Leiden nicht lindern können.
- Den natürlichen Tod in Kauf nehmen, nur wenn eine eindeutige Willenserklärung vorliegt - hier ist das Problem der Veränderbarkeit des Patientenwillens ein großer Unsicherheitsfaktor.
- Auf jeden Fall medizinische Gaben (- Analgetika)
- Ein würdevolles Sterben ermöglichen (zu Hause, Hospiz)
- Auf Eingriffe verzichten i.S. von „Leiden nicht verlängern“
2.
Ab wann ist die Menschenwürde erloschen
(kein Bewusstsein mehr?
Koma? Hirntod?, Beerdigung?) ?
Antworten aus den Arbeitsgruppen:
- Die Würde den Menschen endet nicht mit dem Tod
- Nie! Da jeder Mensch eine besondere Bedeutung hat und spuren hinterlässt.
- Die Würde des Menschen ist nicht ausschließlich an den Körper/Leib gebunden.