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Ethisch
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FB Pflege 4. Sem. –
Texte Materialien Bibeltexte Sitzung 2: Menschenwürde
Grundlinien biblisch-theologischer
Anthropologie anhand von Beispielen ausgewählter Bibeltexte 1.
Der Mensch als Ebenbild Gottes
Genesis 1,26-30; 2,7+15
1:26 Dann sprach Gott: Laßt uns Menschen machen als unser Abbild,
uns ähnlich. Sie sollen herrschen über
die Fische des Meeres, über die
Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle
Kriechtiere auf dem Land. 1:27 Gott schuf also den Menschen als sein
Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn.
Als Mann und Frau schuf er sie.
1:28 Gott segnete sie, und
Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, bevölkert die Erde,
unterwerft sie euch, und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel
des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen. 1:29 Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf
der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur
Nahrung dienen. 1:30 Allen Tieren des
Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was
Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung. So geschah
es. 2:7 Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden
und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. 2:15 Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den
Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte.
2. Der Mensch als Böser und Sünder
Genesis 3,22-24 ;
6,5-7
3:22 Dann sprach Gott, der Herr: Seht, der Mensch ist geworden wie
wir; er erkennt Gut und Böse. Daß er
jetzt nicht die Hand ausstreckt, auch
vom Baum des Lebens nimmt, davon ißt und ewig lebt! 3:23 Gott, der Herr, schickte ihn aus dem Garten von Eden weg, damit
er den Ackerboden bestellte, von dem er genommen war. 3:24 Er vertrieb den Menschen und stellte östlich des Gartens von
Eden die Kerubim auf und das lodernde Flammenschwert, damit sie den Weg zum Baum des Lebens bewachten. 6:5 Der Herr sah, daß auf der Erde
die Schlechtigkeit des Menschen zunahm und daß alles Sinnen und Trachten seines
Herzens immer nur böse war. 6:6 Da reute es den Herrn, auf der
Erde den Menschen gemacht zu haben, und es tat seinem Herzen weh. 6:7 Der Herr sagte: Ich will den Menschen, den ich erschaffen
habe, vom Erdboden vertilgen, mit ihm auch das Vieh, die Kriechtiere und die
Vögel des Himmels, denn es reut mich, sie gemacht zu haben.
3. Der Mensch als gerechtfertigter Sünder
Römerbrief 1,18-24; 3, 21-24
1:18 Der Zorn Gottes wird vom
Himmel herab offenbart wider alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der
Menschen, die die Wahrheit durch
Ungerechtigkeit niederhalten. 1:19 Denn was man von Gott
erkennen kann, ist ihnen offenbar; Gott hat es
ihnen offenbart. 1:20 Seit Erschaffung der
Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der
Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit. Daher sind sie
unentschuldbar. 1:21 Denn sie haben Gott
erkannt, ihn aber nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt. Sie verfielen in
ihrem Denken der Nichtigkeit, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. 1:22 Sie behaupteten,
weise zu sein, und wurden zu Toren. 1:23 Sie vertauschten die
Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen
Menschen und fliegende, vierfüßige und
kriechende Tiere darstellen. 1:24 Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der
Unreinheit aus, so daß sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten. 3:21 Jetzt aber ist unabhängig vom
Gesetz die Gerechtigkeit Gottes offenbart worden, bezeugt vom Gesetz und von
den Propheten: 3:22 die Gerechtigkeit Gottes aus dem Glauben an Jesus Christus,
offenbart für alle, die glauben. Denn es gibt keinen Unterschied: 3:23 Alle haben gesündigt und die
Herrlichkeit Gottes verloren. 3:24 Ohne es verdient zu haben, werden sie gerecht, dank seiner
Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus.
4. Der Mensch unter der Wirkung des Heiligen Geistes
Römerbrief 6,4-11; 8,8-11;
6:4 Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und
wie Christus durch die Herrlichkeit des
Vaters von den Toten auferweckt wurde,
so sollen auch wir als neue Menschen leben.
6:5 Wenn wir nämlich ihm gleich
geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner
Auferstehung vereinigt sein. 6:6 Wir wissen doch: Unser alter
Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet
werde und wir nicht Sklaven der Sünde bleiben. 6:7 Denn wer gestorben ist, der
ist frei geworden von der Sünde. 6:8 Sind wir nun mit Christus
gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden. 6:9 Wir wissen, daß Christus, von
den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn. 6:10 Denn durch sein Sterben ist er ein für allemal gestorben für die
Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott. 6:11 So sollt auch ihr euch als
Menschen begreifen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus
Jesus. 8:8 Wer vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen. 8:9 Ihr aber seid nicht
vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt.
Wer den Geist Christi nicht hat, der
gehört nicht zu ihm. 8:10 Wenn Christus in euch ist,
dann ist zwar der Leib tot aufgrund der Sünde, der Geist aber ist Leben
aufgrund der Gerechtigkeit. 8:11 Wenn der Geist dessen in euch
wohnt, der Jesus von den Toten
auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten
auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen, durch seinen
Geist, der in euch wohnt.
Römerbrief 12,1+2+9-18
2:1 Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch,
meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das
Gott gefällt; das ist für euch der wahre und
angemessene Gottesdienst. 12:2 Gleicht euch nicht dieser
Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und
erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist. 12,9 Eure Liebe sei ohne
Heuchelei. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten! 12:10 Seid einander in
brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung! 12:11 Lasst nicht nach in eurem Eifer, laßt euch vom Geist
entflammen und dient dem Herrn! 12:12 Seid fröhlich in der Hoffnung,
geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet! 12:13 Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind; gewährt jederzeit
Gastfreundschaft! 12:14 Segnet eure Verfolger; segnet sie, verflucht sie nicht! 12:15 Freut euch mit den
Fröhlichen und weint mit den Weinenden! 12:16 Seid untereinander eines Sinnes; strebt nicht hoch hinaus,
sondern bleibt demütig! Haltet euch nicht selbst für weise! 12:17 Vergeltet niemand Böses mit
Bösem! Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht! 12:18 Soweit es euch
möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!
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