Ethisch urteilen und handeln

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2.  Tugendethik 

Neben Normen (Pflichtenlehre) und Handlungszwecken (Güterlehre) bildet die Tugend (Tugendlehre) ein zentrales Thema der traditionellen Ethik.

 

A. Der klassische Tugendbegriff

 

Der klassische Tugendbegriff wird in drei Schritten skizziert:

 

1.  Vernunft und Neigung.

Der Bereich der sinnlichen Lust-Unlustmotivation (Neigungen, Leidenschaften, Affekte, Gefühle) ist nach Platon und Aristoteles nicht bloß Resultat naturkausaler Mechanismen. Er steht im Verhältnis zu den geistigen Fähigkeiten  im Menschen zu Vernunft und Wille. à Während rein vegetative Lebensprozesse ( z.B. Verdauung und Wachstum) unwillkürlich-naturkausal ablaufen, sind unser Sensorium und damit auch unsere  Neigungen in gewisser Hinsicht vom Willen steuerbar. „Darum kann der Mensch den Raum seiner Neigungen gestalten und erziehen.“[1] Insofern ist die Gestaltung der Sensualität ein moralisches Problem.

 

à „Der moralisch vollkommene, also der Tugendhafte im Sinne von Platon oder Aristoteles (bzw. die >>schöne Seele<< bei Schiller), hat seine Sensualität so gestaltet und erzogen, daß er das Gute gerne tut und keine pflichtwidrigen Affekte mehr auftreten. Platon verglich das Verhältnis der (geistigen) Vernunft zu den (sinnlichen) Neigungen mit dem eines Wagenlenkers zu seinen Rossen (Phaidros 246).“[2]

 

à Die antiken und scholastischen Ethiker beschäftigten sich deshalb intensiv mit der Klassifizierung und genauen Beschreibung  der einzelnen Neigungen und entwickelten Theorien über die >>Leidenschaften der Seele<< (passiones animae).

Platons Unterscheidung  wurde Richtungsweisend:

hiernach gibt es

èzwei Grundtypen von Leidenschaften:

àden begehrenden (epithymetikón, concupiscibile) und

            à dem Mutartigen (thymoeidés mirascibile).

Das Begehren richtet sich direkt auf ein Gut (z.B. Liebe, Haß).[3]

 

2. Der Tugendbegriff. Im Verständnis der klassischen Ethik ist die Tugend (areté, virtus) ein erworbener Habitus, der zu bestimmten wertvollen Tätigkeitsweisen qualifiziert.

 

Es wird unterschieden zwischen einem natürlichen und einem erworbenen Habitus:

·         Habitus meint eine zuständliche Eigenschaft im Sinne einer dauerhaften Fähigkeit oder Disposition auf Tätigkeit hin. (Z. B. der Violinist, der das Geigenspielen erlernt hat, hat den Habitus des Geigenspielens.

·         Ein Habitus kann natürlich sein und kommt dann dem , der ihn besitzt, immer wesentlich (>>angeboren<<) zu.

·         Ein  Habitus kann aber auch erworben sein und hat dann den Charakter einer bestimmten erlernten Fertigkeit.

·         Bei Thomas v. Aquin hat die Synderesis (Gewissen) den Charakter eines natürlichen, die Tugend aber den eines erworbenen Habitus.“[4]

 

Aristoteles grenzt die ethischen Tugenden ab einerseits gegen die dianoetischen (d.h. die theoretischen, z.B. Wissenschaft , Weisheit) und andererseits gegen die poietischen (d.h. die auf die poiesis, das Machen und Erzeugen, bezogenen Tugenden, also die Künste und Fertigkeiten.[5]

 

·        „Die ethischen Tugenden qualifizieren zum guten Handeln. Sie sind Habitualitäten, durch die uns das moralisch gute Handeln gewissermaßen zur zweiten Natur wird. Dabei kommt den Neigungen bzw. der Lust eine entscheidende Rolle zu. Denn eine ethische Tugend ist dann erworben, wenn die sinnlichen Neigungen im betreffenden Praxisfeld vernunftmäßig gestaltet sind, so daß das Gute leicht, gerne und mit Freude getan wird. Der Erwerb  der Tugend erfolgt durch praktische Gewöhnung, also durch Einübung.[6]

 

Aristoteles Text:

 

"Darum werden uns die Tugenden weder von Natur noch gegen die Natur zuteil, sondern wir haben die natürliche Anlage, sie in uns aufzunehmen, zur Wirk­lichkeit aber wird diese Anlage durch Gewöhnung. [...] [Wir erlangen die Tugenden] nach vorausgegangener Tätigkeit, wie dies auch bei den Künsten der Fall ist. Denn was wir tun müssen, nachdem wir es gelernt haben, das lernen wir, indem wir es tun. So wird man durch Bauen ein Baumeister und durch Zitherspielen ein Zitherspieler. Ebenso werden wir aber auch durch gerechtes Handeln gerecht, durch Beobachtung der Mäßigkeit mäßig, durch Werke des Starkmuts starkmütig. (NE II, 1103 a 23 - 1103 b 3).

Als Zeichen des Habitusmuß man die mit den Handlungen verbundene Lust oder Unlust betrachten. Wer sichsinnlicher Genüsse enthält und eben hieran Freude hat, ist mäßig, wer aber hierüber Unlust empfindet, ist zuchtlos. Und wer Gefahren besteht und sich dessen freut oder wenigstens keine Unlust dar­über empfindet, ist mutig, wer aber darüber Unlust empfindet, ist feig. Denn die ethische Tugend hat es mit der Lust und Unlust zu tun. Der Lust wegen tun wir ja das sittlich Schlechte, und der Unlust wegen unterlassen wir das Gute." (1 l04b 4-10)[7]

 

Tugend ßà Laster  (kakia, vitium)

Das Laster ist der Tugend entgegengesetzt.

Das Laster ist ein Habitus, der unsim bestimmten Praxisbereichen das vernunftwidrige, böse Handeln gewissermaßen zur zwetien Natur macht.

 

(3) Lebensgestaltung

Der Tugendbegriff führt uns die Perspektive der moralischen Lebensgestaltung vor Augen, in welcher es letztlich um das ganze Leben des Menschen geht. 

à  “Selbstbestimmung aus Freiheit (3.3) betrifft in allen Einezlhandlungen hindurch den Menschen als ganzen.

Sie betrifft einerseits seine personale Ganzheit als Einheit von Vernunft- und Sinneswesen und andererseits die Ganzheit des Lebensprozesses als die der Freiheit gestellte moralische Aufgabe. Es geht nicht nur darum, in Einzelhandlungen gut zu handeln, sondern selbst gut zu werden und ein guten Leben zu führen.”[8]

Karl- Rahner Text:

 

„In der Freiheit geht es immer um den Menschen als solchen und ganzen. Das Objekt der Freiheit in ihrem ursprünglichen Sinn ist das Subjekt selbst, und alle zu behandelnden Gegenstände der Umwelterfahrung sind nur Gegenstände der Freiheit, insofern sie dieses endliche und raumzeitliche Subjekt an es selber vermitteln. Dort, wo Freiheit wirklich begriffen wird, ist sie nicht  das Vermögen, dieses oder jenes tun zu können, sondern das Vermögen, über sich selbst zu entscheiden und sich selbst zu tun. (K. Rahner, Grundkurs des Glaubens 6 1991, 49) Die Ewigkeit des Menschen kann nur verstanden werden als die Eigentlichkeit und Endgültigkeit der sich ausgezeitigt habenden Freiheit. (50)“[9]

 

 

3.  Tugendtafeln

 

Tugendtafeln sind wirkungsgeschichtlich das Ergebnis des Versuches Tugenden zu unterscheiden und architektonisch zu ordnen.  „Da der klassische Tugendbegriff darauf abzielt, Vernunft  und Sinnlichkeit in praktischer Absicht aufeinander zu beziehen, liegt den Tugendtafeln zumeist ein anthropologischer Ansatz zugrunde. Die Differenzierung der Tugenden als Habitualitäten der Praxis erfolgt auf der Basis der Unterscheidung diverser geistig-vernunfthafter und sinnlich animalischer Fähigkeiten des Menschen.

à Moralische Vollkommenheit im Sinne von Tugendhaftigkeit erhält so die Bedeutung einer umfassenden und harmonischen Vollendung  des ganzen Menschen.“[10]

 

 

3.1       Die Kardinaltugenden Platons

Platons Theorie der Kardinaltugenden (= Grundtugenden) wurde für die ganze tugendethische Theorie Richtungsweisend.

Zum einen entwickelt sie eine Tugendtafel, zum anderen bringt sie zugleich das zentrale Motiv aller Tugendethik auf den Punkt.

Platon unterscheidet drei für die Praxis relevante Grundkräfte (>>Seelenteile<<) des Menschen: Die Vernunft, das Mutartige und das Begehren.

Auf dieser Basis wird die Theorie der Kardinaltugenden entwickelt (Staat IV 434c-444a).

Die Vernunft (logistikón, rationale) nimmt als geistiger Seelenanteil den höchsten Rang ein, da sie in der Lage ist das wahre Gute bzw. die Idee des Guten >>mit den Augen des Geistes<< zu schauen.  à "Darum soll sie die anderen (sinnlichen Seelenteile  beherrschen und ordnen. Damit sie das tun kann, muß sie zuerst ihrer wahren und eigentlichen Bestimmung gerecht werden, d.h. sie muß die Tugend der Weisheit  (sophia, sapientia) erlangen, also den Habitus, der sie mit dem wahren Guten Vertraut macht.“[11]

·        „Im Habitus der Weisheit bezieht sich die Vernunft zunächst auf das Mutartige. Die bezieht das Mutartige auf das wahre Gute und erzieht es dazu, dieses Gute trotz aller Hindernisse und Schwierigkeiten  zu erstreben. Das der Vernunft gehorchende Mutartige erlangt damit die Tugend der Tapferkeit.“[12]

·        Ist diese Ordnung der >>Seelenteile> verwirklicht, so ist der Mensch gerecht. Denn Gerechtigkeit ist dann  gegeben, wenn >>jeder das seine tut und nicht vielerlei treibt<< (433a). Tut jede Seelenkraft unter der Herrschaft der Vernunft das Ihre, so ist der Mensch in sich gerecht und tugendhaft.“[14]

 

  ·        „Das zur Tapferkeit erzogene Mutartige richtet sich schließlich auf das Begehren. Es mäßigt die naturwüchsige Beliebigkeit der Begierden, indem es sie auf das wahre Gute richtet. Das dem tapfer gewordenen Mutartigen entsprechende  Begehren erlangt damit die Tugend der Mäßigung.“[13]

 

 Die Kardinaltugenden bei Platon

 

Kardinaltugenden bei Platon

Das Ziel, das die Kardinaltugenden zunächstverfolgen, ist die eigene Vollkommenheit. „Sie zielen also auf die moralisch vollendete Harmonie des Menschen in sich selbst.

Es bedarf jedoch nur einer Blickwendung, um die Gerechtigkeit als jene Tugend zu fassen, in welcher es um das Verhältnis zu anderen Menschen geht und damit um das Interpersonale und Soziale.“[15]

 

 

 

3.2 DieTugendtafel bei Aristoteles

 

Aristoteles arbeitet Platons Theorie der Kardinaltugenden in eine umfassendere Tugendtafel ein.

Er unterscheidet zwischen den

- dianoetischen  (theoretischen) und

- ethischen  (praktischen) Tugenden

 

Tugend bei Aristoteles ist eine Habitualität auf wertvolle menschliche Tätigkeit hin.

 

·         dianoetischen Tugenden: gegliedert in zwei Gruppen:

a) betrifft die Vernunft , sofern sie sich in reiner Theorie auf das bezieht, was keine Veränderung  durch menschliches Tun zuläßt.

b) betrifft die Vernunft, sofern sie sich auf das bezieht, was durch menschliches Tun verändert werden kann.

·         Zur ersten Gruppe gehören:

- Vernunft als der Habitus der ersten Prinzipien der Erkenntnis

- die Weisheit als das Wissen um das von Natur aus Würdigste

- die Wissenschaft als das aus Prinzipien ableitbare Wissen.

·         Die zweite gliedert sich dadurch, daß es zwei Bereiche des durch menschlichen Tun Veränderbaren gibt.

a) Bereich der Praxis im strikten Sinn = Bereich des moralisch relevanten Handelns (hat einen Wert in sich). (Auf dieses (Ökonomische, politische, ethische) Praxis bezieht sich die praktische Vernunft, deren Tugend die Klugheit, (phrónesis, prudentia) ist.

b) der andere Bereich ist der Bereich des Machens, Erzeugens, Gestaltens (poiesis, facere), das seinen Wert im Werk hat, das es hervorbringt. Die Tugend der poietischen  bzw. technischen Vernunft ist das (technische oder ästetische Können, die Kunst (techne, ars).[16]

 

„Die ethischen Tugenden (d.h. die Tugenden im engeren Sinne) sind jene, in denen es um die vernunftgemäße Gestaltung und Erziehung der (sinnlichen Affekte) geht. Dabei bestimmt Aristoteles:

 

à das Vernunftgemäße der Tugend als die Mitte (mesotes) zwischen lasterhaften Extremen. so etwa ist die Tapferkeit die Mitte zwischen Verwegenheit und Feigheit.

 

àdie Vielfalt der ethischen Tugenden entfaltet sich im Kontext des gesellschaftlichen Lebens,

also:

-  der Ökonomie (bezogen auf das Haus, oikos)

- des geschellschaftlichen Umgans der Bürger miteinander

- der Politik.

 

„Insofern ist die höchste der ethischen Tugenden die Gerechtigkeit als die Tugend, die im Verhältnis zum Mitmenschen jedem das Seine im Sinne eines Ausgleiches bzw. einer gewissen Gleichheit zuordnet.“[17]

 

Typisch für die aristotelische Tugendethik ist die konsequente Einbettung  der ethischen Tugenden in das vorgegebene Recht und Ethos der politisch verfaßten Gesellschaft. So zielt seine Tugendlehre nicht darauf ab eine differenzierte Pflichtenlehre zu entwickeln und Normten zu begründen. Vielmehr leben die Vernunft- und tugendgemäßen Normen als unbestrittene Geltungen innerhalb des lebendigen Ethos des politisch-rechtlich verfaßten, vorgegebenen sozialen Lebens.[18]

Tugendtafel des Aristoteles

 

3.3  Die Tugendtafel bei Thomas von Aquin

 

Thomas entfaltet eine Normethik auf der Basis einer Architektonik von Grundtungenden, in der das tugendethische Denken von Platon und Aristoteles mit der christlichen Tradition  verbunden ist.

Abgesehen von den dianoetischen Tugenden unterscheidet er im Anschluß an Aristoteles

zwei Tugendebenen:

a) vier Kardinaltugenden als moralische Tugenden  (virtutes morales) Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit  und Mäßigung.

Die moralische Vollkommenheit im Zeichen der vollendeten Tugend soll den ganzen Menschen in der Einheit seiner geistigen (Vernunft, Wille) und sinnlichen Kräfte vollenden.

 

b) sogenannte theologische Tugenden (virtutes theologicae), sie sind dem Menschen durch die Gnade Gottes geschenkt (>>eingegossen<< infusae). Sie werden die moralischen Tugenden vollenden.

Die drei theologischen Tugenden sind:

der Glaube (fides) = gnadenhafte Vervollkommnung der Vernunft, die Hoffnung (spes) und die Liebe (caritas).

 

“In der Entfaltung der Tugendethik nimmt Thomas auch die aristotelischen Polistugenden auf und integriert sie in sein (durch sieben Tugenden gegliedertes) moraltheologisches Werk.  Dabei faßt er allerdings das sittlich Normative weniger als etwas, was in sozialen Kontexten und Traditionen eingebettet ist und entdeckt wird; die normethische Argumentation steht zwar in einem tugendethischen Rahmen, erfolgt aber vor allem in jener klassisch-naturrechtlichen Argumentationsform, die durch die lex naturalis (Naturgesetz) bestimmt ist.“[19]

 

Zusammenfassung

 

  • Der klassische Tugendbegriff: Die moralische Tugend ist ein erworbener Habitus, der zu vernunftgemäßem, gutem Handeln qualifiziert. Weil der Tugendhafte seine sinnlichen Affekte vernunftgemäß gestaltet und erzogen hat, tut er das Gute gern. Die Tugendethik bringt die Perspektive der umfassenden moralischen Lebensgestaltung ins Spiel.

  • In PLATONS Theorie der Kardinaltugenden geht es darum, daß die zur Weisheit gelangte Vernunft über die aggressiv-mut­artige sowie über die begehrende Seite der Sinnlichkeit herrscht und die eine zur Tapferkeit, die andere zur Mäßigung führt. Die Harmonie des ganzen Menschen ist die Gerechtigkeit.
  • Bei ARISTOTELES sind die ethischen Tugendeneingebettet in das vorgegebene Recht und das lebendige Ethos der Polis; nur anhand der in sozialen Kontexten eingebetteten Tugenden läßt sich das sittlich Normative bestimmen. Dabei ist die Tugend jeweils die Mitte zwischen lasterhaften (dysfunktionalen) Extre­men.
  • Die Tugendtafel des THOMAS VON AQUIN kombiniert die Kardinaltugenden (Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßi­gung) mit den gnadenhaften theologischen Tugenden (Glaube, Hoffnung, Liebe).
  • Die Klugheit als Tugend der praktischen Vernunft ist der (in der Praxis eingeübte) Habitus, das gute Handeln situationsgemäß und unter Berücksichtigung der zu erwartenden Folgen zu be­stimmen, d. h. angesichts der situativen Kontingenzen, Um­stände und Eventualitäten jenes praktische Urteil zu fällen, wel­ches die richtigen Mittel zur optimalen Erreichung des guten Zie­les vorsieht.“[20]

 

 

 

B. Beispiel eines gegenwärtigen Entwurfes einer Tugendethik

 

Die Tugendethik bei Alasdair MacIntyre

(After Virtue, 1981) dt. >>Der Verlust der Tugend 1987)

 

Die Grundtendenz der aristotelischen Ethik wurde in der Gegenwart wiederbelebt.  MacIntyre wendet sich vehement gegen die subjektivistische Auflösung der Ethik in der Moderne  und tritt im Anschluß an Aristoteles für die Tugendethische Einbettung des Sittlichen in die gegebenen sozialen Kontexte und Traditionen ein.

Er unterscheidet dabei drei tugendethische Ebenen.

·         Tugenden im Rahmen bestimmter Praxisbereiche: Praxis meint hier: „jede kohärente und komplexe Form sozial begründeter, kooperativer menschlicher Tätigkeit“.  In den diversen Praxisbereichen fallen Menschen diverse soziale Rollen zu. Im gegebenen Kontext ist es in der Regel ziemlich eindeutig, welche Vortrefflichkeit  (Tugend) jeweils im Rahmen einer bestimmten sozialen Rolle erforderlich ist, z.B. was man unter einer guten Mutter, einem guten Freund, Mechaniker, Schaffner, Lehrer oder Politiker zu verstehen hat. Dabei zielen die Tugenden der sozialen Rollen auf Güter ab, die dieser Praxis inhärent sind, d.h. „daß ihre Erlangung ein Gut für die gesamte Gemeinschaft ist, die an der Praxis teilhat.“(255

 

„Eine Tugend ist eine erworbene menschliche Eigenschaft, deren Besitz und Ausübung uns im allgemeinen in die Lage versetzt, die Güter zu erreichen, die einer Praxis inhärent sind, und deren Fehlen wirksam verhindert, sol­che Güter zu erreichen. (255 f.)“

 

·         b) „Auf der zweiten Ebene geht es um das Ziel und die „narrative Ordnung“ des guten Lebens eines einzelnen Menschen, also eines ganzen Menschenlebens, das gut genannt werden kann“. Damit kommt die Frage nach dem „endgültigen Telos“ mit ins Spiel (292). Für MacIntyre steht die  umfassende Lebensgestaltung, welche die einzelnen Rollentugenden der Praxisbereiche Übersteigt, im Zeichen der Suche nach dem Gut, „das uns in die Lage versetzt, andere Güter zu ordnen“, „unser Verständnis vom Zweck und Inhalt der Tugenden zu erweitern“ und „die Stellung der Rechtschaffenheit und Beständigkeit im Leben zu verstehen“(292).

 

„Die Tugenden müssen daher als Dispositionen verstanden werden, die nicht nur die Praxis aufrechterhalten und uns befähigen, die der Praxis inhären­ten Güter zu erlangen, sondern die uns auch bei der relevanten Art von Suche nach dem Gut unterstützen, indem sie uns in die Lage versetzen, die Leiden, Gefahren, Versuchungen und Ablenkungen zu überwinden, denen wir begegnen, und die uns mit wachsender Selbsterkenntnis und wachsen­dem Wissen über das Gute ausstatten. [...]Das gute Leben für den Men­schen ist das Leben, das in der Suche nach dem guten Leben für den Men­schen verbracht wird, und die für die Suche notwendigen Tugenden sind jene, die uns in die Lage versetzen, zu verstehen, worin darüber hinaus und worin sonst noch das gute Leben für den Menschen besteht. (293)“

 

·         c) Die dritte Ebene bestimmt sich dadurch, daß mein Leben eingebettet ist in die Geschichte von Gemeinschaften, von denen ich meine Identität herleite (295). Ich stehe in meinen sozialen Rollen und meiner lebensgestaltenden Suche nach dem endgültigen Telos immer schon in umgreifenden Traditionen, die mich unbeliebig kontextualisieren (z.B. Familie, Beruf, Stadt, Nation, Religion, Kultur) Dabei ist eine lebendige Tradition „eine historisch erweiterte und sozial verkörperte Argumentation“(297). Die Einbettung in Traditionen macht eine weitere Tugend erforderlich:

 

 

„die Tugend, das adäquate Gefühl für die Traditionen zu haben, denen man angehört oder die einem gegenübertreten. Diese Tugend darf nicht mit einer Form konservativer Begeisterung für das Alte verwechselt werden; ich will nicht diejenigen loben, die sich die konventionelle konservative Rolle des lauda tor temporis acti ausgesucht haben. Es ist eher der Fall, daß sich ein adäquates Gefühl für Tradition im Zugriff auf jene Zukunftsmög­lichkeiten manifestiert, die die Vergangenheit für die Gegenwart verfügbar gemacht hat. (297f.)“

 

Arno Anzenbacherbewertet MacIntyre wie folgt: „In diesem  Sinne ist bei MacIntyre das Normative tugendethisch in soziale Kontexte eingebettet; es braucht nicht jeweils von ersten Prinzipien her begründet bzw. abgeleitet zu werden, sondern es läßt sich in den lebendigen  sozialen Kontexten aufweisen und entdecken.

Tugendethische Ansätze dieser Art können zweifellos für die Gegenwart fruchtbar gemacht werden.  Sie stoßen jedoch an ihre Grenzen, wo die Praxis der sozialen Kontexte nicht mehr eindeutig normiert, sondern durch Dissense bestimmt ist, sowie dort, wo die relevanten Traditionen brüchig und umstritten sind.“[21]

 

 

C. Die Neuaufnahme von Tugenden in der  katholischen Moraltheologie

1. Dietmar  Mieth: hat eine Modell-Ethik entwickelt:  vgl. sein Buch „Die neuen Tugenden. Ein ethischer Entwurf“ ,Düsseldorf 1984.

·         Die neuen Tugenden (S. 82-93):

Mieth nennt als soziale Tugenden: Möglichkeitssinn, Gerechtigkeit, Courage und Parteinahme als zeitgemäße Solidarität.

Wie es zu dieser Auswahl kommt und wie sich  diese vier Tugenden zu den später als Grundhaltungen einer ethischen Kultur der Politik geforderten Tugenden der Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Glaubwürdigkeit (vgl. a.a.O. , 154ff) verhalten, bleibt unklar.

 

 

2. Häring Bernhard, Frei in Christus, Moraltheologie für die Praxis des christlichen Lebens, Bd. I  Das Fundament  aus Schrift und Tradition, Freiburg 1979/ 1989.

 

2.1 Die Grundentscheidung

Häring legt dar, daß Ergebnisse der Humanwissenschaften und vertiefte theologische Reflexion „die Frage der  Grundentscheidung  (optio fundamentalis)“[22] zu einem Hauptthema der Fundamentalmoral gemacht hat. So habe das Verständnis der Grundentscheidung  weitreichende Folgen für andere Themen der Moral.

 

Vor allem die thomistisch inspirierte Moraltheologie  widmete der „Grundentscheidung  für das letzte Ziel (finis ultimus)“[23] hohe Aufmerksamkeit. Hier hängen alle Einzelentscheidungen und die Qualität der Freiheit des einzelnen von dieser Entscheidung ab. Häring hier, unabhängig von anderen Faktoren, den „bleibenden Wert der Frage nach der Entscheidung für das letzte Ziel“[24].

 

Biblisch gesehen heißt das: „Gott der Schöpfer und Erlöser ruft uns so ins Dasein, daß wir nur als von ihm Gerufene antworten können.“[25] Nach heutiger Sicht heißt das: ob und wie der Mensch seinem Leben einen letzten Sinn gibt.

Im Gesamtkontext wird deutlich, „daß der Mensch seine Entscheidungen, vor allem seine Grundentscheidung, inmitten von Konflikten fällt.“[26]

Häring betont: èDie Grundentscheidung „hat ihren Ort heute in einer biblischen Sicht der Moral der Bekehrung, wobei die Grundentscheidung zusammenfällt mit der traditionellen Sicht der >>ersten Bekehrung<<, der grundlegenden Hinkehr zu Gott, die jedoch nach der fortwährenden Bekehrung und vollen Reinigung ruft, die in der Tradition >>zweite Bekehrung<< genannt wurde.“[27]

Häring führt hier Karl Rahner auf, der Freiheit und >>Grundoption<< tiefsinnig zueinander in Beziehung setzt: è „>>Theologisch muß Freiheit verstanden werden als die personale Selbstverfügung des Subjekts, durch die es sich als Ganzes mit der Ganzheit des irdischen Lebens in seine Endgültigkeit hinein vollzieht.<<“[28] Rahner betont zwar einerseits den ganzheitlichen Charakter der Grundoption, gibt aber auch zu bedenken, daß sie anfänglich oft noch inhaltsleer und ungefüllt.  à“Die Freiheitstaten, in denen das Subjekt über sich und die Ganzheit  seines Lebens verfügt, müssen sich in der Geschichte ereignen , müssen einen raumzeitlichen Platz innerhalb der menschlichen Geschichte haben. Mit anderen Worten, die Grundentscheidung  bedarf einer Konsolidierung und zeitlichen Entfaltung.“[29]

Häring macht deutlich, daß Gott sich nicht mit äußeren Leistungen zufriedengibt. è“Wahre Moralität kommt aus der Grundfreiheit, die sich für Gott und das Gute entschieden hat, aus jener innersten Treuebindung, die den Einzelentscheidungen Sinn und Richtung gibt. >>Mein Sohn, schenk mir dein Herz<< (Spr 23,26). Nur wenn sich das Herz, die letzte Tiefe, für Gott entschieden hat, gedeiht das geistliche Gespür für das rechte und die reine Absicht.“[30] Das Herz des Menschen ist hier von großer Bedeutung.

Gott verlangt die Bekehrung des Herzens des ganzen Menschen zu Gott und nicht nur rituelle Bußen und Leistungen.

 

Das Herzstück der Frohbotschaft ist das >>neue Herz<< (Mk 1,15), zusammen mit der Aufforderung, gemäß dem neuen Herzen und dem neuen Geist zu leben.  Es ist Hinweis auf das erneuernde Tun Gottes. Hinzu kommt der dringendste Appell zu ganzen Bekehrung, das ist zur Hingabe an Gott aus dem innersten Herzen, so daß dann alles sinnen, Trachten und Tun von dieser Grundoption bestimmt wird.

è”In der Grundoption entscheidet der Mensch über sein Herz, das entweder in Liebe und Güte überfließt oder aber von Selbstsucht erfüllt sein kann.“[31]

à „Für die Gestaltung des gesamten Lebens ist es sehr wichtig, daß alle Dimensionen einer solchen Treuebindung erforscht werden, um jene Bedingungen zu schaffen oder zu begünstigen, die lebenslange schöpferische Treue erleichtern.  èDie großen Entscheidungen des Lebens sind Verheißungsvoll in dem Maße, als sie aus der Mitte des Daseins kommen und die Grundoption verstärken.“[32]

 

 

è „Werden die großen Lebensentscheidungen sorgfältig, nach gründlicher Vorbereitung  und ohne Anmaßung gefällt, dann können sie sogar den Kräften des Unbewußten eine neue Richtung geben. è>>Es scheint, daß in uns Kräfte schlummern, die erst durch voll bewußte Entscheidungen freigesetzt werden<<.“[33]

 

Einzelne Akte der Entscheidung könne aus einersolchen Tiefe kommen, daß sie sich mit der Grundentscheidung vereinigen. Aber nicht jeder freie Akt ist ein voller Selbstausdruck; z.B. viele Akte des alltäglichen Lebens, Gedanken, Verlangen, Worte und Taten. Die Person erlebt Akte entsprechend ihrer persönlichen Entfaltung als nicht so bedeutsam, daß sie den gesamten Lebensplan beeinflussen.  Akte an der Peripherie können so im Widerspruch mit der Grundentscheidung stehen. Erst im Laufe seines Lebens erreicht der Mensch seine volle Identität, Integrität und Folgerichtigkeit.[34]

è“Die Grundentscheidung  für Gott und das Gute ist eine vitale Antwort auf Gott, den Schöpfer und Erlöser, hin, der in allem schenkend gegenwärtig ist und den Menschen zu sich ruft. Durch die radikale Antwort, >>Herr, hier bin ich, rufe mich<<, wird der Mensch zum Mitschöpfer und Mitkünstler im Mitvollzug der schöpferischen und befreienden Liebe Gottes.“[35]

 

 

2.2. Die menschlichen Tugenden im Lichte der Grundoption

 

Häring beschreibt, daß sich im Chor der Tugenden die Grundentscheidung artikuliert. Es ist eine wundervolle Schöpfung der menschlichen Person, in der Gott und der menschliche Partner zusammenwirken.

Hier werden vor allem zwei Dimensionen aufgezeigt:

1. „die Durchdringung aller menschlichen Fähigkeiten: das angeborene Sehnen des Willens nach wahrer Liebe wird stärker; der Intellekt kommt zu einer tieferen und lebensnäheren Schau des Guten; Gemüt und Gefühle geben sowohl dem Wollen wie dem Kennen des Guten Wärme, Stärke und Tiefe; die Einheit zwischen  Wille und Intellekt im tiefen Seelengrund wird beglückender erfahren.

 

2. Hand in Hand mit dieser Schaffung der inneren Einheit und Stärke wächst die Offenheit für den Anderen und die anderen, für die Mitmenschlichkeit und ein klares Weltbild.“[36]

 

Platon: Tugenden  vor allem Vervollkommnung der menschlichen Fähigkeiten.

 

Aristoteles und breite kath. Tradition: Tugenden – objektive Wertsphäre, mit der der Mensch einen immer engeren Bund eingeht. „Das innere Wachstum des Menschen spiegelt sich in all seinen Bezügen, vor allem in schöpferischen  Beziehungen zu den Mitmenschen wider.“[37]

 

Häring: è“Tugenden sind in dem Maße echt, als sich in ihnen Freiheit ausspricht. Tugend ist nicht der Ertrag vielfacher Wiederholungen, sondern die Frucht der entschiedenen Grundoption und Grundintention, eines einheitsstiftenden Leitmotivs und der Echtheit der Einzelmotive, die den verschiedenen Wertsphären entsprechen.“

“Tugend erreicht immer größere Lebensfülle durch ihre Verwurzelung in der Grundoption und im Leitmotiv und durch die tägliche Treue in der Werteantwort, vor allem aber  durch jene Wertverwirklichungen, die aus der eigenen Tiefe kommen und die mitmenschlichen Beziehungen vertiefen.“[38]

Häring hält weiter einen Lieblingsgedanken von Max Scheler für wichtig, „>>daß Tugend und das wahrhaft gute Handeln nicht so sehr aus dem Streben nach Seligkeit als vielmehr aus innerer Fülle der Freude zum Guten kommen. Zwar bedarf es auch des Lernens, der Einübung und der Stetigkeit im Tun des Guten, aber entscheidend ist die innere Hingabe an das Gute. Ein hoher Grad an Tugend liebt das Schöne als den Glanz des Wahren und Guten.<<“[39]

 

Häring sieht in den Tugenden Haltungen, die den besonderen Wertsphären entsprechen. Die Tugenden selbst und der Ausblick auf die Wertsphären gewinnen ihre Mitte und Integration in der Grundentscheidung des Glaubens. Der Glaube ist eine dankbare Antwort des Menschen auf die Gnade Gottes. Im Glauben wächst das „Grundvertrauen, das Mut zu einem schöpferischen Dasein verleiht. à Die Grundoption des Christen heißt, Glaube erfüllt von Vertrauen und Hoffnung und aktiv in der Liebe.“[40] à“Glaube, Hoffnung und Liebe, anbetende Liebe zu Gott und dienende Liebe gegenüber dem Nächsten, gehören unzertrennlich zusammen.“[41]

Tugend im vollen Sinn ist die sich im Gesamt des Daseins durchsetzende  Grundoption, durch die das Gute zur zweiten Natur wird.  Willensenergie kann allein kann nie Tugend bewirken; denn im letzten ist sie „das freie Geschenk der Gnade, für dessen feierlichen Empfang alle Bemühungen und Anstrengungen des Willens nur die notwendige Vorbereitung sind.“[42]

 

3. Grundoption und eschatologische Tugenden

 

Vier Kardinaltugenden ursprünglich griechischen Ursprungs.

Die Vätertheologie hat sie in die eigene Kultur integriert. Es galt das Wertvolle des vorgegebenen Ethos in das konkrete christliche Leben einzubringen.

Häring beschreibt die Gefahr im Verlauf der Geschichte des Christentums, „an einer geschichtlich bedingten Systematisierung hängenzubleiben und darob das typisch christliche zu vernachlässigen.“[43]

Aus diesem Grund verlangt er gegenüber den eschatologischen Grundhaltungen eine größere Aufmerksamkeit.

 

1. Demütige Dankbarkeit

Dankbare Demut ist der Gestus eines ständigen inneren Sterbens unseres Selbst, damit Christus in uns lebe. Es ist ein Freiwerden des Herzens für  alles Gute, wahre und Schöne, währen der Stolz sich dem Lichte verschließt.“[44]

 

2. Schöpferisches  Hoffen

Die Hoffnung öffnet Horizonte für die Zukunft.

„Hoffnung gibt uns klare Blickrichtung und Zielstrebigkeit als Mitarbeiter Gottes im Werk der Schöpfung und Erlösung. Sie hilft uns, den Sinn der nächsten Zukunft im Blick auf die absolute Zukunft zu deuten, so daß wir mutig unserer Zukunft entgegenschreiten und Verantwortung für die Zukunft mittragen können.“[45]

Christliche Hoffnung ist nicht Utopia.

Sie ist: realistisch, da sie uns mit dem Herrn der Geschichte vereint, der nicht nur den Weg in die Zukunft zeigt, sondern der unsere Zukunft ist.

 

3. Wachsamkeit und Bereitschaft

Das hier und jetzt gilt als Brücke der Vergangenheit für die Zukunft. Häring führt hierzu den Begriff der wachsamen Bereitschaft ein.

Wachsame Bereitschaft: „ist das schöpferische Ja zum Angebot der gegenwärtigen Heilsstunde; es ist die Frucht der Dankbarkeit und des hoffnungsvollen Vertrauens auf Gott. Wachsame Bereitschaft befreit uns von Zerstreuung, Oberflächlichkeit und Tagträumen. Sie öffnet den Glaubenden für jene prophetische Schau, die Voraussetzung für die Unterscheidung der Geister ist.“[46]

 

4. Frohe Gelassenheit

Häring setzt hier folgendes voraus: „Stellt der Gläubige eine klare Grundoption und die eschatologischen Tugenden, in denen sie sich entfaltet, in das volle Licht der Heilsgeheimnisse, so werden der Tod und die Auferstehung Christi durch die Kraft des heiligen Geistes in ihm eine frohe Gelassenheit  bewirken.“[47]

„Die Freude des Herrn ist unsere Kraft“ (Neh 8,10)

„Wer die große Heilsgeschichte bewußt mitlebt, wird sich nicht an Kleinigkeiten wund reiben. Frohe Gelassenheit ist ein Zeichen der Freiheit zu der Christus gerufen hat.“[48]

 

„Der Christ betrachtet und empfängt diese eschatologischen  Grundtugenden vor allem als Geschenk des Heiligen Geistes und als die Frucht eines Lebens in Gehorsam gegenüber dem Geiste Gottes.“[49]

 

 

 

[1] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 137.

[2] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 137.

[3] Vgl. Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 137.

[4] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 83.

[5] Vgl. Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 137f.

[6] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 138.

[7] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 138.

[8] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 138.

[9] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 138f.

[10] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 139.

[11] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 139.

[12] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 139f.

[13] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 140.

[14] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 140.

[15] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 140.

 

[16] Vgl. Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 141.

 

[17] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 143.

[18] Vgl. Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 143.

[19] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 144.

[20] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 149f.

 

[21] Arno Anzenbacher, Einführung in die Ethik, Düsseldorf1 1992, 148.

[22] Häring Bernhard, Frei in Christus, Moraltheologie für die Praxis des christlichen Lebens, Bd. I  Das Fundament  aus Schrift und Traditon, Freiburg 1979/ 1989, 171; im Folgenden zitiert als Kurztitel: Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I.

[23] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 171.

[24] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 171.

[25] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 171.

[26] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 172.

[27] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 173.

[28] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 173.

[29] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 173f.

[30] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 192f.

[31] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 195.

[32] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 197.

[33] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 197.

[34] Vgl. Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I,

[35] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 201.

[36] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 202.

[37] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 202.

[38] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 202

[39] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 203; (M Scheler, Zur Rehabilitierung der Tugend, in: ders., Vom Umsturz der Werte, Leipzig 1919, I,14).

[40] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 203.

[41] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 203.

[42] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 206.

[43] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 208.

[44] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 210.

[45] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 211.

[46] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 212.

[47] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 213.

[48] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 213.

[49] Häring Bernhard, Frei in Christus, Bd I, 213.

 

 

 

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