Ausgewählte Bibelstellen zur biblischen Ethik                             

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1) Genesis 20,8-9

(8) Am Morgen stand Abimelech auf, ließ alle seine Untergebenen rufen und erzählte ihnen alles, was vorgefallen war. Da gerieten die Männer in große Furcht.

(9) Nun ließ Abimelech Abraham rufen und stellte ihn zur Rede: Was hast du uns angetan? Womit habe ich denn gegen dich gefehlt, daß du über mich und mein Reich eine so große Sünde bringst? Du hast mir etwas angetan, was man nicht tun darf.

 

2) Prophet Amos  2,4-6

 

(4) So spricht der Herr: Wegen der drei Verbrechen, die Juda beging, wegen der vier nehme ich es nicht zurück: Weil sie die Weisung des Herrn mißachteten und seine Gesetze nicht befolgten, weil sie sich irreführen ließen von ihren Lügengöttern, denen schon ihre Väter gefolgt sind, (5) darum schicke ich Feuer gegen Juda; es frißt Jerusalems Paläste.         

(6) So spricht der Herr: Wegen der drei Verbrechen, die Israel beging, wegen der vier nehme ich es nicht zurück: Weil sie den Unschuldigen für Geld verkaufen und den Armen für ein Paar Sandalen.....

 

3)  Buch der Weisheit

Gottesfurcht ist Anfang der Erkenntnis, nur Toren verachten Weisheit und Zucht (1,7).

 

Der Herr hat die Erde mit Weisheit gegründet und mit Einsicht den Himmel befestigt (3,19).

 

4) Weisheit 1,20-33

(20)  Die Weisheit ruft laut auf der Straße, auf den Plätzen erhebt sie ihre Stimme. (21)  Am Anfang der Mauern predigt sie, an den Stadttoren hält sie ihre Reden: (22) Wie lang noch, ihr Törichten, liebt ihr Betörung, gefällt den Zuchtlosen ihr dreistes Gerede, hassen die Toren Erkenntnis?

(23)  Wendet euch meiner Mahnung zu! Dann will ich auf euch meinen Geist ausgießen und meine Worte euch kundtun.

(24) Als ich rief, habt ihr euch geweigert, meine drohende Hand hat keiner beachtet; (25)  jeden Rat, den ich gab, habt ihr ausgeschlagen, meine Mahnung gefiel euch nicht. (26) Darum werde auch ich lachen, wenn euch Unglück trifft, werde spotten, wenn Schrecken über euch kommt, (27)  wenn der Schrecken euch wie ein Unwetter naht und wie ein Sturm euer Unglück hereinbricht, wenn Not und Drangsal euch überfallen.

(28) Dann werden sie nach mir rufen, doch ich höre nicht; sie werden mich suchen, aber nicht finden.

 (29) Weil sie die Einsicht haßten und nicht die Gottesfurcht wählten, (30) meinen Rat nicht wollten, meine ganze Mahnung mißachteten, (31)  sollen sie nun essen von der Frucht ihres Tuns und von ihren Plänen sich sättigen.

(32) Denn die Abtrünnigkeit der Haltlosen ist ihr Tod, die Sorglosigkeit der Toren ist ihr Verderben.

(33)  Wer aber auf mich hört, wohnt in Sicherheit, ihn stört kein böser Schrecken.

 

5) Buch Jesus Sirach

Dies alles ist das Bundesbuch des höchsten Gottes, das Gesetz, das Mose uns vorschrieb als Erbe für die Gemeinde Jakobs. (24,23)

 

 

6) Das Buch Deuteronomium

Ihr sollt auf sie achten und sollt sie halten. Denn darin besteht eure Weisheit und eure Bildung in den Augen der Völker. Wenn sie dieses Gesetzeswerk kennenlernen, müssen sie sagen: In der Tat, diese große Nation ist ein weises und gebildetes Volk. (4,8)

 

7) Psalm 19,8

Die Weisung des Herrn ist vollkommen, sie erquickt den Menschen. Das  Gesetz des Herrn ist verläßlich, den Unwissenden macht es weise.

 

 

8) Genesis 1,26

Dann sprach Gott: Laßt uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land.

         

9) Das Buch Exodus 20,1-17

(1)   Dann sprach Gott alle diese Worte:

(2)   Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.

(3)   Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.

(4)   Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgend etwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.

(5)   Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation;

(6)   bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.

(7)   Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der Herr läßt den nicht ungestraft, der seinen Namen mißbraucht.

(8)   Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig!

(9)   Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun.

(10)          Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat.

(11)          Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt.

(12)          Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.

(13)          Du sollst nicht morden.

(14)          Du sollst nicht die Ehe brechen.

(15)          Du sollst nicht stehlen.

(16)          Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.

(17)          Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgend etwas, das deinem Nächsten gehört.

 

10) Das Buch Micha 6,8

Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

 

 

Neues Testament

 

11) Matthäus 5,1-12

(1)   Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.

(2)   Dann begann er zu reden und lehrte sie.

(3)   Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.

(4)   Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

(5)   Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.

(6)   Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.

(7)   Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.

(8)   Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.

(9)   Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

(10)         Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.

(11)         Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.

(12)         Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.

 

 

12) Matthäus 7,12 Die Goldene Regel: 7,12

 Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.

 

 

(1)   13) 1. Brief an die Korinther 12,1-11 Auch über die Gaben des Geistes möchte ich euch nicht in Unkenntnis lassen, meine Brüder.

(2)   Als ihr noch Heiden wart, zog es euch, wie ihr wißt, mit unwiderstehlicher Gewalt zu den stummen Götzen.

(3)   Darum erkläre ich euch: Keiner, der aus dem Geist Gottes redet,  sagt: Jesus sei verflucht! Und keiner kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet.

(4)   Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist.

(5)   Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn.

(6)   Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er  bewirkt alles in allen.

(7)   Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt.

(8)   Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen,  dem andern durch den gleichen Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln,

(9)   dem dritten im gleichen Geist Glaubenskraft, einem andern - immer in dem einen Geist - die Gabe, Krankheiten zu heilen,

(10)         einem andern Wunderkräfte, einem andern prophetisches Reden, einem andern die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden, wieder einem andern verschiedene Arten von Zungenrede, einem andern schließlich die Gabe, sie zu deuten.

(11)         Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.

 

14) Brief an die Römer  8,9

Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm.

 

15) 2. Brief an die Korinther (Paulus) 3,17

 

Der Herr aber ist der Geist, und wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit.

 

16) Brief an die Römer  2,14

 

Wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, von Natur aus das tun, was im Gesetz gefordert ist, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz.

 

17) Brief an die Römer 13,3

Vor den Trägern der Macht hat sich nicht die gute, sondern die böse Tat zu fürchten; willst du also ohne Furcht vor der staatlichen Gewalt leben, dann tue das Gute, so daß du ihre Anerkennung findest.

 

18) Brief an die Epheser 5,22ff

(22) Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn (Christus);

(23) denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib.

(24) Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den Männern unterordnen.

 

 

 

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